Syrienveranstalter

 

 

 

 

 

 
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Umgangsformen

SITTEN UND GEBRÄUCHE:

Vergessen Sie nicht, dass Syrien trotz aller modernen Einrichtungen ein Land ist, das von Tradition und festen Umgangsformen geprägt ist. Manche Vorgänge werden Ihnen unverständlich erscheinen, was kein Grund zu Verärgerung sein sollte, es kann nicht immer und überall Antworten auf alle Fragen geben. Die Syrer werden Sie gern und oft über Ihre Lebensumstände fragen, Kommunikation ist das um und auf hier, wenn Sie sich darauf einlassen, werden auch Sie viel über Land und Leute erfahren, nehmen Sie sich Zeit, Geduld ist eine der höchsten Tugenden im Orient. Dasselbe gilt für Gastfreundschaft, Einladungen zu Tee oder Kaffee können ohne Weiteres angenommen werden. Zärtlichkeitsbezeugungen zwischen Mann und Frau in der Öffentlichkeit werden als unsittlich angesehen. Es kann passieren, dass traditionelle Moslems einer Frau  bzw. umgekehrt nicht die Hand reichen, was nicht abwertend gemeint ist, doch es wird die Hand zum Gruß zum Herzen geführt. Ein Tipp: Achten Sie darauf, was und wie es die Syrer machen, dann werden Sie am wenigsten falsch liegen.

 

BEKLEIDUNG: Kostüme oder Kleider in Knielänge gehören zum Alltagsbild. Auch Frauen in Hosen (eng oder weit) sind selbstverständlich. Vermeiden sollte man enge oder  durchsichtige Tops oder Blusen und freie Schultern. Auch Miniröcke könnten zu Missverständnissen führen. Die syrische Gesellschaft versucht jedem Menschen ein Maximum an Freiheit zu gewähren, so kann man des Öfteren Frauen mit Gesichtsschleier Hand in Hand mit Frauen  in Kostümen und ohne Kopftuch sehen. Zum Besuch von Moscheen sollten sich Frauen ihr eigenes Kopftuch mitnehmen, bzw. eine dunkle Jacke oder Weste anziehen. Sie bekommen zwar überall diverse Kleidung geborgt, welche aber nicht immer ganz sauber ist. Für den Moscheebesuch raten wir auch, ein extra Paar Socken mitzunehmen, da die Schuhe ausgezogen werden müssen. Herren sollten (auch in der heißen Jahreszeit) vermeiden kurze Hosen zu tragen, es verleitet Araber unvermeidlich zu Gelächter, da dies ein Zeichen für Unreife ist. Kurzärmelige Hemden oder T-Shirts werden von vielen Arabern getragen, Unterleibchen sind allerdings im höchsten Maße anstößig.

 

PHOTOGRAPHIEREN:

Bitte fragen Sie erst, ob jemand photographiert werden möchte und respektieren Sie ablehnende Antworten. Bei militärischen Plätzen, Brücken und staatlichen Gebäuden gilt absolutes Photographierverbot.

 

VERKEHR

Zu Land:

Das Straßennetz ist gut ausgebaut. Sie können das Land im Mietwagen selbst bereisen, doch anzuraten ist die Anmietung eines Autos mit syrischem Lenker. Oft werden die elementarsten Verkehrsregeln nicht eingehalten, Wegweiser zu kleinen Sehenswürdigkeiten sind oft nur auf Arabisch beschriftet sind. Von Überlandfahrten in der Nacht ist abzuraten, das Unfallrisiko ist sehr hoch (entgegenkommende oder unbeleuchtete Fahrzeuge sind auch auf der Autobahn üblich)

 

Öffentliche Verkehrsmittel:

In der Stadt kommt man am besten mit dem Taxi voran. Achten Sie auf das Einschalten des Taxameters, oder vereinbaren Sie einen ortsüblichen Preis.

Zwischen den großen Städten verkehren regelmäßig komfortable Reisebusse. Beim Kauf der Fahrkarte muss üblicherweise der Reisepass vorgelegt werden. Auf dem Land gibt es Mikrobusse, wobei man sich durchfragen muss, welcher Bus wann und wohin fährt, da es weder Fahrplan noch bestimmte Haltestellen gibt.

Nach einem bestimmten Fahrplan verkehren die Züge, Damaskus – Homs – Tartus – Lattakia – Aleppo - Deir ez-Zor und Qamischly sind ans Schienennetz angebunden. Da das Schienennetz aber veraltet ist, stellt eine Bahnfahrt keine Konkurrenz zu den Fernbussen dar.

 

Zu Wasser

Die zwei Häfen Tartus und Lattakia dienen vor allem als Umschlagplatz für Handelswaren. Im Sommer unregelmäßiger Fährverkehr nach Zypern.

 

Zur Luft

Die Flughäfen in Damaskus und Aleppo werden von internationalen Fluglinien bedient, Lattakia steht für Charterflüge zur Verfügung, Syrian Air fliegt Deir ez-Zor und Aleppo ab/bis Damaskus an.

 

GESCHÄFTSZEITEN UND FEIERTAGE

 

Büroöffnungszeiten: Sonntag - Donnerstag, 08:00-14:30

 

Geschäfte: Samstag, - Donnerstag 10:00-20:30

Geschäfte und Büros sind am Freitag geschlossen. Ausgenommen sind Geschäfte in christlichen Gebieten, wo die Geschäfte sonntags geschlossen sind. Staatliche Museen sind am Dienstag geschlossen

 

Staatliche Feiertage: 1. Januar: Neujahrstag, 8. März: Revolutionstag, 21 März: Muttertag, Ostersonntag, 17. April: Unabhängigkeitstag, 1. Mai: Tag der Arbeit, 6. Mai: Märtyrer Tag, 6. Oktober: Tag des Freiheitskampfes, 25. Dezember: Weihnacht.

 

Islamische Feiertage Die wichtigsten islamischen Feiertage sind das kleine Fest am Ende des Ramadan, auch Eid Al-Fitr genannt, und das große Fest  Eid Al-Adha. Während der  eid Feiertage sind die meisten Büros und Geschäfte für 3 Tage geschlossen. Aufgrund des islamischen Kalenders welcher nach dem Mondzyklus geht verschieben sich die Feiertage von Jahr zu Jahr um ca. 14 Tage.

 

Year

Ramadan begins

Eid Al-Fitr

Eid Al-Adha

2008

01.September

30.September

09.Dezember

2009

22.August

22.September

25.November

2010

11.August

10.September

17.Dezember

 

ESSEN UND TRINKEN

Die syrische Küche kennt eine breite Palette von Gewürzen, wobei jedoch der Geschmack und nicht die Schärfe hervorsticht. Hauptbestand jeder Mahlzeit sind Vorspeisen, die so genannten „Mezzeh“, Rind-, Schaf- und Hühnerfleisch (aber kein Schweinefleisch) oder Fisch und Zutaten folgen, wobei die Vorspeisenteller am Tisch stehen bleiben. Die Küche ist für den Europäer gut verträglich und schmackhaft. Wasser aus bereitgestellten Krügen in Restaurants, Eiswürfel oder ungeschältes Obst sollten empfindliche Menschen meiden, da es mitunter zu Durchfallserscheinungen kommen kann. Verlangen Sie in Flaschen abgefülltes Mineralwasser. Berühmt ist der arabische Kaffee, welcher mit Kardamon angereichert ist, und einen unvergleichlich vollen Geschmack erhält. Für Naschkatzen (und –kater) öffnet sich das süße Paradies, da heißt es einfach durchkosten. Zum Thema  Alkohol ist anzumerken, dass Alkohol  nicht verboten ist. Der christliche Anteil der Bevölkerung keltert seit Jahrhunderten Rot- und Weißweine. Weiters wird Anisschnaps (Arrak) gebrannt. Geschäfte in denen Alkoholika verkauft werden, sind meist im Besitz christlicher Geschäftsleute (daher sonntags geschlossen). Im Restaurant fragen Sie bitte zuerst, ob Alkohol ausgeschenkt wird, da es in Syrien  jedem Geschäftsmann freigestellt ist, Alkohol zu verkaufen oder nicht. Bitte richten Sie Ihren Alkoholkonsum so ein, dass es zu keinen Anständen kommt, da in Syrien Alkoholisierung strafverschärfend wirkt.

 

TRINKGELDER: Syrer sind in der Regel ein sehr hilfsbereites Volk, wo es nicht angemessen ist, für Gefälligkeiten zu bezahlen. Im Dienstleistungsbereich wird für getane Arbeit gerne Trinkgeld genommen, als Faustregel gilt 10 % des Rechnungsbetrages im Restaurant oder bei Taxifahrten. Vermeiden Sie es aber bitte Kindern Geldgeschenke oder ähnliches zu machen, sie sollten auf diese Weise nicht zum Betteln erzogen werden.

 

SONSTIGES:

Auch wenn es im Winter kühl ist, unterschätzen Sie nicht die Kraft der Sonne, schützen Sie Kopf und Nacken, und vergessen Sie nicht auf Sonnenbrille und Sonnenschutz. Neben den erforderlichen persönlichen Dokumenten (ev. auch Kopie Ihres Reisepasses), sollten benötigte Medikamente, Ersatzbrille, Kontaktlinsenflüssigkeit, oder auch Tampons (nur Binden erhältlich) nicht fehlen.

 

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Für weitere Informationen

wenden Sie sich bitte an:

 

redaktion@syrian-tourism.info